Hi mein Name ist Florian Wientjes und komme aus München. Ich bin 1995 geboren und Student an der FH München. Wie lang ich schon klettere? seit ich denken kann 🙂

Bouldern bedeutet für mich?

Alles! 🙂 Seit mehreren Jahren schon ist Bouldern ein fester Bestandteil meines Lebens, der nicht mehr wegzudenken ist. So werden Urlaubsziele dahingehend ausgerichtet wo man gut Bouldern kann und jegliche Freizeit wird ins Training investiert.

Bouldern heißt für mich….. ?

Mein persönliches Limit zu pushen und das Ganze am besten mit Freunden und viel Spaß.

Was ist dein großes Ziel beim Bouldern oder Klettern?

Neue Leute kennen lernen, Lösungen für die Boulderprobleme zu finden, die Natur genießen.

Was ist für dich der Unterschied zwischen Wettkampfklettern und Bouldern/Klettern in der Freizeit?

Der Druck dem man sich selber macht. Beim Bouldern in der Freizeit will man sich eine Lösung erarbeiten um schließlich zum Topgriff zu gelangen und kann das so oft man will probieren, beim Wettkampf allerdings sind die Erwartungen viel höher und man hat nur eine gewisse Anzahl an Versuchen, um das Problem zu lösen. Dann kann noch dazukommen, dass man einen Boulder machen muss der einem nicht so liegt.  Kurz: beim Wettkampf muss einfach alles an einem Tag passen um den Wettkampf erfolgreich zu absolvieren und man ist sich dieser Tatsache immer bewusst und sich somit einem hohen Druck aussetzt.

Warum bist du im Boulderwelt-Team?

Um mit Freunden gemeinsam zu trainieren und weil ich unglaublich gerne in die Boulderwelt gehe.

Wer ist dein Vorbild im Klettersport?

Jimmy Webb ^^ weil er einfach n geiler Dude ist und dazu auch noch nen coolen Kletterstil hat.

Blogbeiträge

Hey seien wir doch mal ehrlich“: Wochenende plus zwei Feiertage in einer Woche und Herbstferien(!) sind normalerweise Grund genug um nach Bleau oder ins Tessin zu düsen. Doch weit gefehlt!!! Rund 300 Soulmover gingen an den Start und hatten das Vergnügen einige wirklich herausragende Boulderprobleme zu genießen.

Samstag 21.Oktober, Silvretta, Österreich. Es ist ein schöner sonniger Tag, um die 13 Grad Celsius. Die Handyuhr sagt 10 Uhr. Ein ganz normaler Herbsttag.

Ein ganz normaler Herbsttag, der für mich ein ganz Besonderer werden sollte.

Es begann irgendwann Ende letzten Jahres, als ich mir einen ganz bestimmten Boulder in den Kopf gesetzt habe. Ich wollte Anam Cara klettern. Das sollte meine aller erste 8b+ werden!

Bis zum Schluss war das Finale super spannend, da Afra und Mona sich beide durch den Rosenheimer Final Modus durch tänzelten, dass es schier unmöglich war zu sagen wer von beiden sich den Sieg holen würde: Ein etwa 10 Zug langer Boulder wird 3 mal geklettert, doch jede Runde werden Griffe entfernt und somit der Boulder verschärft.

Vergangene Woche stand viel auf dem Programm! Wir durften endlich die Wettkampfsaison 2017 mit einem Trainingscircuit…

Für mich stand die Teilnahme schon vor 4 Wochen fest, als ich gesehen habe, was es für abgefahrene Transformer-Pokale zu gewinnen gibt.
Also auf nach Nürnberg!

Västervik im Sommer: skandinavischer Flair in voller Blüte, wandern, radeln, in den zahlreichen Seen schwimmen und viele außergewöhnliche Boulderblöcke.

Es gab wenig so schöne Momente wie diesen als ich oben auf dem Block stand mit schweren Armen, komplett außer Atem aber einfach mega glücklich!

Naja, meiner Unvernunft und meiner Motivation war es zu verdanken, dass ich meine sechste 8a in diesem Kurztrip innerhalb von zehn Minuten wegknipste. Und auch Christoph konnte noch einmal mit einem Quickaccent von Pocketproblem (fb 7c+) punkten.