Flo Lochner aus unserem Athletenteam berichtet von Prinzessin Lillifee, Teamgeist, Motiation, Spaß und einem spannenden Finale beim 6. Nürnberger Bouldercup im E4.

… und tatsächlich machte ich jetzt auch noch die letzten, mir noch unbekannten Züge bis zum Umlenker! Ich war überglücklich und sehr stolz, dass ich mich so überwunden hatte! Der psychische Anspruch machte diese Route zu einer sehr Bedeutenden für mich. Beim Ablassen färbte sich der Himmel in ein mattes Lila – was für ein Ausklang dieses Tages! 🙂

Zur Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe haben wir eine Wettkampfsimulation für alle Boulderwelt Youngsters organisiert. Doch lest selbst!

Bei Boulder vier reichte es dann nur für die Zone. So wurde es am letzten fünften Boulder nochmal spannend. Für den Einzug ins Halbfinale musste er mindestens den Zonengriff erreichen. Alex: „Ich wusste schon bevor ich einstieg, dass ich mindestens die Zone brauche, um eine Runde weiter zu kommen.“

Am schönsten fand ich die ausgesetzten Querungen, bei denen man richtig spürt, wie weit oben man hier ist! Endlich am Vorgipfel angekommen merkten wir, dass es bereits ziemlich spät geworden war. Für den im Führer beschriebenen „Nachmittagsspaziergang“ haben wir den ganzen Tag gebraucht!

Am Wandfuss hat uns die Randkluft und der unübersichtliche Vorbau der Route ganz schön gefordert und mehr Zeit gekostet als eigentlich geplant. Aber als Boulderer wollten wir halt jeden Meter Fels auskosten…

Und dann war es spannend. Es war knapp. Es war scary. Es war blutig. Es war schmerzhaft. Es war emotional. Es war erstklassiges Bouldern auf nationalem Niveau mit einem Wahnsinns- Publikum und  toller Unterstützung vom Team, von der Familie und Freunden…

Erst gings noch und wir waren uns sicher, dass es nur ein kurzer Schauer sein würde. Doch als die Körner immer größer wurden und unsere Kleidung komplett durchnässt war, merkten wir, dass damit nicht zu spaßen war! Sturzbäche schossen die Felsen hinab und die Kälte kroch immer tiefer in den Körper! Als wir dann noch auf die falsche Seite abseilten und sich die nassen Seile nicht mehr abziehen ließen war Schluss mit lustig.

Erstmal warm werden, dann noch mal die Mittelpassage mit den zwei schwersten Zügen ausbouldern. Heiliges Kanonenrohr, ist das zäh. Wie hatte ich das nur gemacht? Dropknee rechts, Spannung halten und gaaaanz langsam, kontrolliert in die Zange abfassen. Jetzt mit voller Wucht die Zange zamzwicken

Melike von den Boulderwelt Youngsters klettert zum ersten Mal ins Finale beim bayrischen Qualifikationswettkampf. Hier erfahrt ihr von ihr, wie es ihr dabei erging.

Top-Stimmung, aufregendes Finale und coole Boulder beim Rosenheimer Bouldercup. Unsere Boulderwelt Athleten und Youngsters waren mit Vorort!

Jojo erzählt uns von ihren ersten nationalen Erfahrungen und ihrer tollen Leistung beim 2. DJC in Nürnberg. Lest selbst!

Raphael und Marie-Luisa von den Boulderwelt Youngsters zeigen Euch wie der Partnerboulder von der Big Fat Boulder Session funktioniert.

Zusammen mit meinen Freunden Eva und Martin ging´s im Februar nach Spanien. Unser Weg führte ins Klettermekka Siurana, wo sich im Winter immer die besten Kletterer der Welt treffen, um die kühlen Temperaturen für die schwersten Begehungen zu nutzen. So trafen wir dieses Jahr Daniel Woods, Dave Graham und Alizée Dufraisse.

Uns war allen klar, dass der Tag hart werden würde. Bestenfalls standen uns 3 Runden (Quali, Halbfinale, Finale) bevor. Wie hart es dann letztendlich wurde, können wir erst heute sagen (in unseren Betten liegend, in einem Körper der zu 99,9% aus Muskelkater besteht).

Die Boulderwelt hat extra für uns Boulderwelt Youngsters Wettkampfboulder für eine Kinder Simulation geschraubt. So konnten wir eine Wettkampf Situation nachstellen und fleißig üben.

„Die Stärke des Teams ist jedes einzelne Mitglied. Die Stärke jedes Mitglieds ist das Team.“

Wir möchten uns, lieber Christoph, ganz herzlich für Dein Engagement, Deine Einzigartigkeit, Deine Offenheit und Deiner überaus vielseitigen Unterstützung bedanken und wünschen Dir für Deinen weiteren Boulder- und Lebensweg alles Gute!

Acht Podiumsplätze für das Boulderwelt Athletenteam bei der letzten Runde der Soulmoves Süd 10. Jeder einzelne Platz wird von unverkennbarem Boulderwelt Athletenteam Jubeln begleitet, super Teamstimmung!!

In diesem Jahr waren gleich mehrere Teams mit Boulderwelt Besetzung vertreten: „Captain Lauch und sein Spargelhähnchen“ (Maxi Zwicklbauer & Alex Averdunk), „Die Laktatintoleranten“ (Tom Stallinger & Markus Herdieckerhoff), „Die Antischwerkraftsgeneratoren“ (Dave Cato & Andi Bayer) und wir „Di Buam“ (Florian Wientjes & Ich).

Die Tour ist unglaublich anhaltend und wird, sobald man die filigrane Einstiegsplatte verlässt, sehr steil und es gibt bis zum Umlenker keinen Rastpunkt mehr. An meinem 6. Klettertag wurde es dann spannend.

Wenn nicht nur Blätter, sondern auch Boulderer vom Himmel fallen, dann ist Herbst und die halbe Boulderwelt in Fontainebleau, um die angenehmen Temperaturen für einen Bouldertrip zu nutzen. Auch Freddy aus unserem Boulderwelt Athletenteam war bei den Blöcken der Franzosen unterwegs und hat Euch ein kleines Video mitgebracht. Schaut rein!

Es gibt sicher nicht viele Gründe warum man an einem Samstag mit wunderbarem Wetter die Halle dem Fels vorziehen sollte.
Einer ist aber definitiv die Nürnberger Stadtmeisterschaft in der Boulderhalle E4 in Nürnberg.
Ja uns (Mona, Flo, Afra) kam nicht mal der Gedanke, uns bei Sonnenschein und den besten Conditions unter einen Felsblock zu setzten

Hey seien wir doch mal ehrlich“: Wochenende plus zwei Feiertage in einer Woche und Herbstferien(!) sind normalerweise Grund genug um nach Bleau oder ins Tessin zu düsen. Doch weit gefehlt!!! Rund 300 Soulmover gingen an den Start und hatten das Vergnügen einige wirklich herausragende Boulderprobleme zu genießen.

Samstag 21.Oktober, Silvretta, Österreich. Es ist ein schöner sonniger Tag, um die 13 Grad Celsius. Die Handyuhr sagt 10 Uhr. Ein ganz normaler Herbsttag.

Ein ganz normaler Herbsttag, der für mich ein ganz Besonderer werden sollte.

Es begann irgendwann Ende letzten Jahres, als ich mir einen ganz bestimmten Boulder in den Kopf gesetzt habe. Ich wollte Anam Cara klettern. Das sollte meine aller erste 8b+ werden!

Doch dann wurde ich auch schon vom Kommentator Cristoph Gabrysch aufgerufen: „Nächster Starter bei den Herren ist Steffen – the drop knee – Hilger aus Purfing!“ Und ehe ich überlegen konnte, war ich auch schon in der Route drin…

Die erste Runde von Soulmoves Süd 10 war ziemlich cool und eine tolle Chance mich mit anderen Mitboulderern auszutauschen. Beim Bouldern hat es mich vor allem gefreut, dass ich an den Platten so viel geschafft habe, weil mir das normal nicht so liegt.

Städte aus Wolkenkratzern, rote Sandsteintürme und ewige Weiten…
Das ist das Erste, was einem zu den drei Buchstaben USA einfällt. Auf meiner Reise mit Julia suchten wir genau das. Anfangs flogen wir in den Osten zur „Red River Gorge“ – kein unbekannter Ort unter Kletterern. Und zu Recht, denn die Felsqualität lässt keine Wünsche offen.

Dieses Jahr startete der Boulderweltcup München mit neuem Teilnehmer Rekord: 292 Athleten aus aller Welt waren gemeldet, darunter auch Freddi, Alex und ich. 💪🏻

In der ersten Session hab ich mich gleich in diesen Dachboulder verliebt! Super coole, einmalige Moves. Zudem sind auch Leisten, Schlitze, Aufleger, Sloper, Zangen und Henkel alle mit von der Partie. Oben drauf ist die Aussicht auch noch traumhaft! Was will man also mehr?

Im Finale wurde sehr umfangreich unser Boulderkönnen mit Sprung-, Anlauf-, Platten-, Kraft und Stützbouldern abgefragt. Auch hier bin ich an den ersten beiden Bouldern nicht richtig in Schwung gekommen, konnte aber den 3. Boulder mit einem Sprung zum Topgriff gleich im 2. Versuch schaffen!

Freddy’s Geschichte über Selbstverständlichkeit und Besonderheit.

Der internationale Bouldercup Frankenjura hat seinen Namen verdient. Denn im 400 Köpfe umfassenden Teilnehmerfeld fanden sich namhafte Starter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Alexey Rubtsov aus Russland. Und unter all den starken Athleten fand man auch das Athletenteam der Boulderwelt.

Für die Boulderwelt Youngsters gab es eine extra Wertung. Wir haben gemeinsam unseren Bizeps ausgepackt und alles gegeben! Es hat sich gelohnt!

Ich (Frederik) kam relativ gut in den Wettkampf rein. Bei der ersten Route kam ich mit einem Anderen gleich weit, bei der zweiten Route habe ich mit vielen anderen die Route getopt.

Doch die Sonnenstunden wurden immer weniger, die Dämmerung nahte und mir fehlten noch 20-30 Punkte. Also dranbleiben, leichte Punkte sammeln, Simons Beta nutzen, Schuhe anlassen und nur mit einem Pad, Wasser und chalk auf Boulderjagd durch den Wald kraxeln. Aufregende 5 Punkte bei ner Highball Platte mit nem scary hohen Hook ganz oben konnten wir abstauben und dann hatte Simon kurz drauf die 100 geknackt!

Afra vertrat zusammen mit den Youngsters das Boulderwelt Team in Gilching bei der Stadtmeisterschaft. Vier Finaleinzüge und ein Podiumsplatz können sich sehen lassen!

Unser Trainer Tom war in Fontainebleau unterwegs auf ‚Reha-Bouldern‘ und stolperte zufällig über eine neue Boulderlinie. Lest mehr!

Man kann so viel in Bleau lernen: Sloper halten, auf verschiedene Arten manteln und wie gut man auf schlechten Platten stehen kann.

Das regelmäßige und harte Teamtraining machte sich in Berlin auf der Deutschen Meisterschaft sich bezahlt. Wir brachten zwei Podiumsplätze und insgesamt drei Finaleinzüge mit nach Hause!

Bis zum Schluss war das Finale super spannend, da Afra und Mona sich beide durch den Rosenheimer Final Modus durch tänzelten, dass es schier unmöglich war zu sagen wer von beiden sich den Sieg holen würde: Ein etwa 10 Zug langer Boulder wird 3 mal geklettert, doch jede Runde werden Griffe entfernt und somit der Boulder verschärft.

Und ich wurde nicht enttäuscht, die Boulder waren cool und sehr abwechslungsreich – Sprünge, Platten, alles dabei – und nachdem ich gleich zu Anfang Boulder Nr. 29 flashen konnte, wusste ich dass heute was geht.

Die Quali lief wirklich sehr gut für mich, sodass ich mich am Ende mit 880 Punkten als zweite für’s Finale qualifizieren konnte.

Spaßig war’s allemal mit dem Boulderwelt-Athletenteam in Albarracin. Die Sandsteinblöcke liegen hier verstreut im schönen Pinienwald und ovale „Felseier“ ragen über den Rand der Schlucht hinaus – ein genialer Ort zum Bouldern!

Albarracin, ein kleines spanisches Dorf, welches von Horden an Besuchern gestürmt wird. Die einen interessieren sich für die Stadtmauer und die alten, verwinkelten Gassen und Häuser, die andere zieht es eher in den nahegelegenen Pinienwald, indem Hunderte von Sandsteinblöcken in allen Variationen liegen. Wir hatten fast jeden Tag strahlend blauen Himmel und das Thermometer stieg auf über 20 Grad.

„The same procedure as last year? The same procedure as every year!“

Und was haben wir letztes Jahr gemacht um die Big Fat Bouldersession so richtig zu rocken?

Und ich wurde nicht enttäuscht, die Boulder waren cool und sehr abwechslungsreich – Sprünge, Platten, alles dabei – und nachdem ich gleich zu Anfang Boulder Nr. 29 flashen konnte, wusste ich dass heute was geht.

Die Quali lief wirklich sehr gut für mich, sodass ich mich am Ende mit 880 Punkten als zweite für’s Finale qualifizieren konnte.

Natürlich kletterten wir auch durch steile Höhlen und Dächer. Die Linien sind hier sehr beeindruckend und fordern nicht nur Ausdauer, sondern auch eine Menge Maximalkraft!
Bouldern lohnt sich also auch fürs Seilklettern!

„Es ist unbeschreiblich wie lange sich drei Sekunden voller Siegesfreude und Erleichterung an einem Topgriff anfühlen können. Auch jetzt denke ich noch gerne an diesen Moment zurück!

Endlich! Der 1. Wettkampf 2017: Mit der Süddeutschen Meisterschaft in München bei der Free startete vergangenes Wochenende die Saison. Durch verschiedene Trainingscircuits in der Boulderwelt waren wir – das Boulderwelt Athleten Team – gut vorbereitet.

Am Samstagmorgen 18.3. trat das Boulderwelt-Athleten-Team die Fahrt zum BBB in Regensburg an. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen ging es an die Wettkampfboulder. Nun boulderten alle mehrere Stunden und versuchten die Probleme zu lösen, welche die Schrauber extra für dieses Event mühsam überlegt und eingeschraubt haben. Es waren sehr schöne Wettkampfboulder, die mich in vieler Sicht herausgefordert haben und doch meist mit viel Konzentration …