Ich heiße Markus Herdieckerhoff, bin am 16.5.1994 geboren und komme aus dem Süden von München (Höhenkirchen). Ich studiere Maschinenbau im 3.Semester an der TU München. Ich klettere seit 12 Jahren, habe also mit 9 Jahren angefangen.

Was bedeutet Bouldern für dich?

Bouldern bedeutet für mich Spaß an immer neuen Herausforderungen, an komplexen Bewegungen, am gemeinsamen trainieren und auch daran, an das eigene Limit zu gehen und immer weiter an seinen Schwächen arbeiten und sich zu verbessern.

Was bringt dir das Boulderwelt-Athletenteam?

Das Boulderwelt-Team gibt mir die Möglichkeit mit einer motivierten und mega sympathischen Gruppe zusammen zu trainieren und mich dadurch immer weiter zu steigern und voneinander zu lernen. Durch das großzügige Sponsoring der Boulderwelt bin ich immer optimal Ausgerüstet und kann so beim Bouldern alles geben.

Dein geilster Moment beim Bouldern?

Der geilste Moment beim Bouldern ist, wenn man endlich den lang ersehnten Topgriff seines Projekts in der Hand hält. Je härter der Kampf war um ihn zu erreichen desto besser der Moment.

Wer ist dein Vorbild im Klettersport?

Mein Vorbild beim Klettersport ist Sean McColl. Er hat einen hervorragenden dynamischen Kletterstil und es ist immer beeindruckend ihm beim Klettern zuzusehen.

Warum gerade Klettern/Bouldern und nicht Fussball?

Die Vielfalt der Bewegungen und dadurch der Anforderungen an den Körper ist beim Bouldern einzigartig. Man braucht nahezu jeden Muskel im Körper, unglaublich viel Koordination und Beweglichkeit, und nachdenken muss man meistens auch noch. All das macht für mich den Reiz des Boulderns aus und findet sich in keiner anderen Sportart.

Dein Tipp für Boulder-Neulinge?

Mein bester Tipp für Boulder-Einsteiger ist: Achtet ganz bewusst und genau auf alle Kleinigkeiten eurer Bewegungen und beobachtet gute Kletterer und versucht euch so viel wie möglich abzuschauen und selbst anzuwenden, denn beim schweren Bouldern kommt es wirklich auf jede Kleinigkeit an.

Markus Herdieckerhoff Bavarian Boulder Battle 2015

Markus Herdieckerhoff

Markus Herdieckerhoff

Blogbeiträge

Die Tour ist unglaublich anhaltend und wird, sobald man die filigrane Einstiegsplatte verlässt, sehr steil und es gibt bis zum Umlenker keinen Rastpunkt mehr. An meinem 6. Klettertag wurde es dann spannend.

Bei der fünften wurde es wieder etwas interessanter. Eine sehr wackelige Sloperstelle kurz vor dem Top erwies sich als schwierigster Teil.

Sechs Tage lang mit dem Rucksack durch die Wildnis, unter den Sternen schlafen, wunderschöne einsame Landschaften entdecken und jede Menge Abenteuer erleben: Das ist die Selvaggio Blu (‚Das wilde Blau‘) – eine der schönsten, aber auch schwersten Touren Italiens, an der Ostküste von Sardinien. Hört sich ziemlich verlockend an oder? Fanden wir auch!

Ich versuchte mich in der kurzen Zeit so gut wie möglich zu erholen, war aber trotzdem beim erneuten Einsteigen schon von Anfang an gepumpt. Dennoch schaffte ich es ein Stückchen weiter zu kommen als Steffen und somit meinen Titel als Tölzer Stadtmeister das dritte Jahr in Folge zu verteidigen 🙂